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Motorradwallfahrt
im Rahmen der Offz- / Uffz-Weiterbildung
mit der kath. Militärseelsorge München
nach Freystadt
am
25. Juli 2012


Auch in 2012 wurde uns durch die kath. Militärseelsorge und der Amtsführung
im Rahmen einer Offz- / Uffz-Weiterbildung eine Motorradwallfahrt ermöglicht.

Diese führte uns zur Wallfahrtskirche “Maria Hilf” in Freystadt und dem
Kloster Weltenburg. Im Rahmen dieser Ausfahrt war es auch möglich, sich
in Freystadt mit unserem ehemaligen Militärdekan Edwin Grötzner zu treffen.

Die Motorradwallfahrt wurde unter der Leitung unseres Pfarrhelfers
Freimuth Kettner durchgeführt.

Insgesamt nahmen 16 1/2 Bikerinnen und Biker mit 13 Motorräder an der
diesjährigen Motorradwallfahrt teil - dafür ein herzliches
Vergelt's Gott”.


Die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Freystadt bei Neumarkt in der Oberpfalz
ist ein bedeutender Zentralbau des deutschen Hochbarocks. Die Kirche befindet
sich zusammen mit einem Franziskaner-Kloster auf einer weiten flachen Wiese
nördlich vor den Toren des kleinen Städtchens

Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges errichteten die beiden Hirtenbuben
Hans Popp und Hans Steinmetz auf der Rosswiese im Norden von Freystadt eine
kleine Kapelle aus Holz und Lehm. Dort stellten sie ein von einer Sarah Frank
geschenktes Marienbild auf. Auf Grund des starken Zulaufs an Pilgern wurde bald
danach mit dem Bau einer steinernen Kapelle begonnen, in der ein geschnitztes 
Gnadenbild aufgestellt wurde. Die Weihe erfolgte 1670. Eine auf Grund der großen
Pilgerscharen geplante Erweiterung der Kirche wurde nicht zuletzt wegen Baumängel
 zu Gunsten eines Neubaus aufgegeben. Als Bauherr trat der örtliche Grundherr
Ferdinand Lorenz Franz Xaver Graf Tilly auf, dessen Familie
(Nachkommen des Generals Tilly) [das haben wir ja bei der letzten
Wallfahrt 2011 in Altötting gelernt!]
mit reichen Pfründen
 in der von Bayern eroberten Oberpfalz belehnt worden war.

In den Jahren 1700 bis 1710 wurde nach den
Plänen von Giovanni Antonio Viscardi ein Zentralbau errichtet, der von einer
Kuppel mit Laterne überwölbt und von vier kleinen Ecktürmen eingefasst
ist. Die Stuckierung der Barockkirche stammt von Pietro Francesco Appiani.
Die Fresken aus dem Marienleben schuf Hans Georg Asam mit Unterstützung
seiner Söhne Cosmas Damian und Egid Quirin.

Neben der Kirche entstand 1712 bis 1714 ein Franziskaner-Kloster zur
 Betreuung der Wallfahrt. Schon vor der Reformation unterhielt der Orden 
auf dem unweit gelegenen Möninger Berg ein Kloster. 1802 wurde das Kloster
aufgelöst. Die Kirche sollte abgerissen werden, blieb aber auf Intervention
 des Freiherrn von Griesenbeck erhalten, der in der Kirche das Grab eines
seiner Vorfahren gefunden hatte. 1835 kehrten auch die Franziskaner wieder
zurück. Die Kirche hatte stark unter Schäden und Baufälligkeit gelitten
und ließ daher insbesondere bei der Innenausstattung nur mehr bedingt auf den
ursprünglichen Zustand schließen. So stammt der Hochaltar beispielsweise
aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts.



 

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